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Es wird der Mensch mit jedem Jahr
ein wenig älter, als er war.
So geht das schon vom ersten Tag,
als er noch in der Wiege lag!
Das damals ihn jedoch nicht störte -
sofern sein Schreien man erhörte.
Mit Fingern zeigte an der Hand
er stolz den neuen Jahresstand.
Und fragte man: "Was willst auf Erden
du später denn noch einmal werden?"
So kam als Antwort meistens bloß -
kurz und lakonisch eben - : "Groß!"
So wuchs der kleine Mensch heran.
Entwickelt´ sich als Frau, als Mann,
und sah im Zustand seiner Jugend
das Älterwerden stets als Tugend.
Als er die zwanzig überschritt,
er darunter mitnichten litt.
Er fühlte unabhängig, stark
sich und ( ... weiterlesen )
Mit uns nicht, aber ehrlich….!
Der Zahn der Zeit, so er erst spitzt,
jede Gelegenheit benützt
dir hämisch grinsend nachzuweisen:
Auch du wirst bald ein altes Eisen!
Da knirscht das Knie beim Treppensteigen,
das Kreuz ächzt beim Vornüberneigen,
ein stetes Ziehen beugt den Nacken,
das EKG zeigt wilde Zacken…
Die Haare – wenn man sie noch hat! –
verlieren Farbe, werden fad.
Die ( ... weiterlesen )
Wenn der März den Tag verlängert,
schmollend sich der Frost verzieht,
Vogelsang die Lüfte schwängert
und der Schnee zum Berg hin flieht,
wenn die Schneeglöckchen verblühen,
Krokus und Narzissen spitzen,
Störche in den Horst einziehen,
Schwalben auf den Drähten sitzen -
dann, ja dann mit Sicherheit,
ist nach kalten Wintertagen
jetzt der Frühling nicht mehr weit!
Wohlig wälzen Dackelbäuche
sich im Schein der warmen Strahlen
und im wirren Waldgesträuche
sieht den ( ... weiterlesen )
Barbara Hennermann März 2003
Wie praktisch aus dem Nichts entsteht
ein wunderbares neues Leben
wenn einer mit dem andren geht,
um seinen Teil dazu zu geben -
man kann´s erklären, verstehen, aber nur
zum Teil….Es bleibt ein Wunder der Natur!
Wenn dieses wunderbare neue Leben
sich seinen Weg bahnt in die Welt
nach draußen und an´s Licht zu streben,
wenn in die Wirklichkeit es fällt -
man kann´s verfolgen, stützen, aber nur
zum Teil….Es ( ... weiterlesen )
c Barbara Hennermann 30.Dezember 2002
Ein Mensch sehnt einen Tag herbei
in seinem Alltagsleben,
an dem er frei von Arbeit sei.
Das wird ihm Auftrieb geben!
Tatsächlich ist es dann so weit,
der Tag rückt in die Nähe -
der Mensch plant seine freie Zeit,
damit es besser gehe:
"Am Morgen schlaf ich lange aus,
das ist ein Hochgenuss.
Dann hol ( ... weiterlesen )
Barbara Hennermann 3.November 2002
Wenn Eis und Schnee im Walde draußen
das Rehwild und die Tannen zausen,
wenn sich der Fuchs im Bau versteckt,
der Has´ mit Reisig sich bedeckt,
die Sauen tief nach Eicheln wühlen,
selbst Hirsche schon die Kälte fühlen -
ja, dann ist sie bestimmt nicht weit,
die gnadenvolle Weihnachtszeit!
Der Mensch brennt viele Kerzen an,
dass er sich daran wärmen kann,
er zählt die Wochen im Advent,
den er als "stille Zeit" benennt.
Ein Irrtum muss es also sein,
kehrt Ruhe nicht im Herzen ( ... weiterlesen )
Barbara Hennermann 15.Dezember 2002
Die einzigen Ferien ohne Hektik sind die Sommerferien - super!!
Ferien
Pünktlich schließen sich die Pforten
bayernweit an allen Orten
wenn, zu ungewohnter Zeit,
es am Freitag ist so weit:
Ferien heißt die Devise.
"Ferien!" jauchzt die kleine Liese.
"Ferien" brummt Lehrer Grümpel.
"Ferien" quakt der Frosch im Tümpel.
Leere Gänge, leere Bänke,
leere Stühle, leere Schränke,
leere Tafeln, leere Klassen,
allerdings auch leere Kassen…
Ferien sind zum Erholen.
Ferien ( ... weiterlesen )
Das wünscht allen Ferienreifen
Barbara Hennermann
30.Juli 2004
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