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Vom Bedürfnis nach Harmonie
Eine Parabel
Es macht der Mensch, das ist nicht schlecht,
nicht immer allen alles recht.
Zwar gibt es welche, die probieren –
mitunter gar auf allen Vieren –
mit jedem den Konsens zu finden.
Doch der liegt meistens eher hinten . . .
Der Mensch ist doch von der Natur
bestückt mit aufrechter Statur.
Das Rückgrat ständig zu verbiegen
kann somit der Natur nicht liegen.
Drum trage er stets hoch erhoben
den Kopf nicht unten, sondern oben!
Wer ständig Harmonie anstrebt
auf dieser Welt nicht glücklich lebt.
Entweder sagt er ja zu allem
und lässt jedwedes sich gefallen.
Jedoch drückt dieses ( ... weiterlesen )
B. Hennermann März 2001
Ein Mensch, von der Statur noch klein,
wollte einst in ein Haus hinein.
Die Tür jedoch, sie war verschlossen.
Der kleine Mensch sah es verdrossen.
Ein Klingelknopf nützt leider nur,
wenn man von passender Statur!
Wie sollte er, der jung an Jahren,
in diesem Falle nun verfahren?
Zuerst tat er, was angemessen:
Er brüllte laut und wie besessen.
Jedoch im Straßenlärm verschmolz
sein Stimmchen wie im Unterholz...
Nach kurzem war ihm deshalb klar,
dass dies die falsche Lösung war.
Das brachte ihn zum Überlegen
auch anderes noch zu erwägen:
Wie kommt er klitzekleiner Tropf
heran an diesen Klingelknopf?
Dem Fußball, den er mit sich rollte,
gedanklich Ehre er nun zollte:
Ein harter Schuss, genau plaziert,
zur Rettung abgegeben wird....
Auf vier ( ... weiterlesen )
Barbara Hennermann April 2002
Es scheint der Mensch in seinem Leben
ständig nach Höherem zu streben,
was sich als nützlich auch erweist
in vielen Fällen für den Geist.
Sind die Etappen dann erreicht,
die Freude der Erkenntnis weicht,
dass das, was man sich vorgestellt,
nicht immer seine Form behält!
Was man so einfach sich gedacht,
auf einmal mächtig Mühe macht...
Der Mensch hat viel schon investiert,
damit aus ihm was Bess´res wird
und hängt darum an seinen Posten,
mag dies auch Zeit und Nerven kosten!
Zum Beispiel trat in den Verein
als kleines Mitglied man einst ein.
Jede Versammlung ( ... weiterlesen )
Vielerlei Dinge sind dazu angetan, uns im Leben Angst einzujagen.
Wer beginnt, sich darüber Gedanken zu machen, wird auch dort fündig, wo er es nicht vermutete hätte!
Lebensängste
Wo wird eigentlich bedacht,
dass das Leben Ängste macht?
Manch einem scheint das Fahr´n im Lift
wie ein Becher Rattengift:
Klaustrophobie
Dem anderen wird es zur Qual
trifft Menschen er in großer Zahl:
Agoraphobie
Ein dritter läuft schnurstracks von hinnen
bei der Erwähnung nur von Spinnen:
Spinnenphobie
Der nächste bekommt Gänsehaut,
wenn er sich einen Hund anschaut:
Hundephobie
Manch starke Frau erklomm die Höhe,
kam eine Maus in ihre Nähe:
Mäusephobie
Bedauernswerte ohne Ende
waschen ( ... weiterlesen )
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